| Usability
Usability: dieses
Schlagwort geistert durch die Internet-Fachpresse. Was sich
zunächst als neuamerikanische Floskel ausnimmt, gewinnt bei
näherer Betrachtung an Bedeutung - kein Webdesigner kommt
letztlich daran vorbei.
Usability
geht vor Design!
Design ist wichtig, doch die best-gestaltete Seite verfehlt ihr
Ziel, wenn der Besucher nicht findet, was er sucht.
Die grundlegenden Funktionen einer Site müssen leicht zu merken
sein.
Das Benutzen der Website muss einfach und intuitiv von der Hand
gehen - kein Surfer hat Zeit oder Interesse, das spezielle
Navigationssystem der Site neu erlernen.
Der gesamte Aufbau der Seiten muss leicht verständlichen
Strukturen folgen.
Anordnung von Hierarchien folgen logischen
Einschätzungen, Haupt- und Unterebenen erklären sich von selbst.
Zu empfehlen sind knappe Suchroutinen, die den User in der Regel
schnell ans Ziel bringen.
Die Fehlerrate muss minimiert werden.
Nichts ist ärgerlicher, als nach dem Ausfüllen eines
Bestellformulars eine Fehlermeldung beim Absenden zu erhalten...
Die Minimierung der Ladezeiten steht im Vordergrund!
Auch im Zeitalter von DSL ist auf schnellen Seitenaufbau zu
achten. Kleine Informations-Nuggets bieten Wissenswertes an,
überladen den User nicht zu früh! In Häppchen werden Infos
angeboten, bei Bedarf entscheidet der User selbst, bis wohin er
der Präsentation folgt. (siehe z.B. Exposé-Übersicht bei
www.tiehen.com )
Und zuletzt: User wollen nicht gelenkt werden.
Sie verstehen sich als mündige Kunden im Geschäft. Daher ist das
Angebot auf Websites anzupassen. Die Entscheidung, wohin die
Reise geht, liegt immer beim User, mit einem Mausklick ist er
eine Stadt, ein Land oder Branche weiter. Der Nutzen für den
User steht immer im Vordergrund. Zahllose Werbeblöcke, schlecht
zu navigierende Sites und versteckt und mühsam aufzufindende
Kerninformationen wirken kontraproduktiv und vergraulen jeden
interessierten Surfer.
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